BIO: DAVID LITTLE ELK

David Little Elk ist ein Lakota des Stammes der Cheyenne River Sioux in South Dakota. Aktuell lebt er in Berlin, Deutschland. Er schreibt Musik, die sich für die Lebensweisen der Lakota ausspricht, deren Ziel die vollständige Gesundheit ist: körperlich, spirituell, geistig und emotional.

David spielt seit seinem achten Lebensjahr Gitarre. Im Alter von neun Jahren begann er mit klassischem Musikunterricht auf weiteren Instrumenten, wie Blasinstrumenten, weiteren Saiteninstrumenten, dem Klavier und anderen. Seitdem schreibt David auch seine eigene Musik, die er heute in seinem eigenen Studio aufnimmt. In all seinen Werken spielt er sämtliche Instrumente selbst.

Wie bereits erwähnt, ist David Lehrer der Sprache und Kultur der Lakota. Er hat ein Buch geschrieben mit dem Titel: WICOH'AN OTEHIKE, was soviel bedeutet, wie: der schwierige Weg. Es handelt sich dabei um ein Buch über die Kultur der Lakota. David verwendet es auch in seinen Kursen. Ausschnitte aus dem Buch können hier eingesehen werden.

Außerdem hat David ein Lakota Sprachlehrbuch verfasst, welches hier zu erwerben ist. Dieses Buch wird von sieben Sprach-CDs begleitet, die den Schülern bei der richtigen Aussprache helfen sollen. Ferner wurde es vom Stamm der Cheyenne River Sioux zum offiziellen Sprachlehrbuch der Lakota ernannt.

David glaubt, dass Kommunikation nichts anderes ist, als eine Übertragung von Medizin (Energie), und zwar über unsere Gedanken, Gefühle, dem, was wir tun und unsere Worte. Das natürliche Lakota-Gesetz des Großmuts besagt, dass die Medizin (Energie), die wir über unsere Kommunikation aussenden, zu uns zurückkehrt, und zwar viermal so stark. Wenn jemand also bewusst versucht, jemand anderem wehzutun, dann verletzt er sich damit nur selbst, denn was er tut, wird in vierfacher Verstärkung zu ihm zurückkehren. Tut man jemandem etwas gutes, so kommt auch diese gute Energie viermal so stark zu einem zurück. Dies bildet die Grundlage des Glaubens: "Die Ehre des einen ist die Ehre aller". Deshalb ist es eine alte Tradition der Lakota, stets so klar und effektiv wie möglich zu kommunizieren.

Musik ist ebenfalls eine Form der Kommunikation. Denen, die mit der Gabe der Musikalität beschenkt worden sind, wurde die Aufgabe anvertraut, Musik zu komponieren, die aufbaut, tröstet, Mut macht und heilt und damit Lebensmut verleiht und innere Harmonie stärkt. Diese innere Harmonie wird dann von der Natur in die Welt um uns herum reflektiert und sorgt für den Einklang einer Person mit dem umgebenden Universum und somit Lakota Konzept Mitakuye Oyas'in: "wir sind alle verwandt" stärkt.


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(c) 2012 David Little Elk